Im
Rahmen einer Informationsfahrt in die Kreisstadt Regen besuchten
die Kandidaten der Freien Wähler für die bevorstehende
Landtags- und Bezirkstagswahl auch Bürgermeisterin
Ilse Oswald. Das Gespräch hatte insbesondere die Situation
der Kommunen und mögliche Unterstützungs-massnahmen
durch den Freistaat zum Gegenstand. Ilse Oswald stellte
insbesondere die finanziellen Nöte der Stadt dar und
freute sich über den Besuch. Die zuletzt getroffene
Entscheidung der Staatsregierung, im Landkreis Regen ein
Institut der FH Deggendorf zu gründen, bietet, so die
Bürgermeisterin, für Regen zusätzliche Entwicklungschancen.
Alexander Muthmann, ehemaliger Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau
und Direktkandidat für den Landtag betonte, dass solche
Massnahmen zur Stärkung des ländlichen Raumes
zu begrüssen , aber nicht nur in Wahlzeiten notwendig
sind. „Die dafür notwendigen Gelder stehen nur
zur Verfügung, weil die Staatsregierung den Transrapid
in München nicht durchsetzen konnte. Sonst wäre
der Bayerische Wald auch 2008 wieder leer ausgegangen. An
sich standen für solche Stärkungsmassnahmen im
Haushalt keine Mittel zur Verfügung.“ Auch stellvertretender
Landrat Heinrich Schmidt unterstrich, dass es selbstverständliche
und dauerhafte Aufgabe des Freistaates werden muss, den
ländlichen Raum und insbesondere den Bayerischen Wald
zu stärken. Die beiden Kandidaten für den Bezirkstag
Werner Rankl und Grafenaus Bürgermeister Helmuth Peter
erläuterten die Leistungen des Bezirks, insbesondere
die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.