Die
Freie Wählergemeinschaft Regen Stadt und Land traf
sich zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Gasthof Wieshof.
Der 1. Vorsitzende Werner Rankl begrüßte die
Mitglieder aufs herzlichste. Allen voran 1. Bürgermeisterin
Ilse Oswald, Ehrenvorsitzenden Otto Pfeffer und Kreisvorsitzenden
Heinrich Schmidt. Leider musste MdL Alexander Muthmann wegen
einer wichtigen Plenarsitzung in der Landeshauptstadt sein
Kommen absagen.
Gleich zu Beginn richtete Heinrich Schmid sein Wort an die
Anwesenden. Schmidt`s Hauptthema waren die vergangenen Wahlen.
Ein deutlicher Zuwachs der Mandatsträger in den Kommunalparlamenten,
eine Mehrung der Freien Bürgermeister im Landkreis
sind ein großer Erfolg der FW. Das große Ziel
des Einzugs der Freien Wähler in den bayerischen Landtag
konnte bei der letzten Landtagswahl mit hervorragendem Ergebnis
erreicht werden. Alexander Muthmann als Direktkandidat war
dazu richtige Kandidat. Zu bedauern sei allerdings, dass
Werner Rankl den Sprung in den Bezirkstag nicht schaffte,
obwohl er im Landkreis Regen ein hervorragendes Ergebnis
erreicht hatte.
Im Anschluss
gab Werner Rankl einen Rückblick auf das abgelaufene
Vereinsjahr. Über Betriebsbesichtigungen bei der Firma
Linos oder des Casinos in Kötzting, aber besonders
über die politischen Aktivitäten konnte Rankl
berichten. So war das Jahr geprägt von vielen Vorstandssitzungen
und Aktionen zur Vorbereitung und Durchführung der
Wahlkämpfe.
Sein Dank richtete sich an alle, die bei der Wahl mitgeholfen
und sich auch als Kandidaten zur Verfügung gestellt
haben. So hat die FWG- Regen mit 7 Stadtratsmandaten plus
Bürgermeisterin ein beachtliches Gewicht im Regener
Stadtrat . Besonders Hans Bielmeier und Markus Binder wünschte
Rankl als neue Stadträte viel Erfolg. Als Nachteil
bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen sieht Werner Rankl
die Zusammenlegung der Wahlkreise Regen und Freyung-Grafenau.
„Es ist schwierig und aufwendig, den Bekanntheitsgrad
im jeweiligen Nachbarlandkreis so zu steigern, dass dort
ein gutes Wahlergebnis eingefahren werden kann, so Rankl.
Die massive Steigerung der Mitgliederzahl der FWG Regen
war eine erfreuliche Nachricht, die der Vorstand den Mitgliedern
übermittelte.
Bürgermeisterin
Ilse Oswald legte bei ihrer Rede Fakten und Zahlen vor,
die Tags darauf auch Grundlage für die Bürgerversammlung
sein sollten. So umfasste ihr Bericht nicht nur die Aktivitäten
beim Kanal-, Straßen-, und Feuerlöscheinrichtungsbau,
Sie erklärte unter anderem auch die Finanzsituation
der Stadt, die Vorgänge bei der FH-Vergabe und die
Probleme mit Straßensperrungen und richtete den Blick
auf die zukünftigen Aufgaben. In ihrem Bericht zur
Bürgermeister- und Stadtratsarbeit erwähnte Ilse
Oswald auch, dass es eine Bürgermeisterin der Freien
Wählergemeinschaft nicht immer leicht hat.
Einblick in
die Finanzen der FWG Regen gab Kassier Otto Janik . Der
Kassenstand sei im Jahr 2008 auf Grund von Wahlkampfausgaben
für die Kommunal- und Landtagswahl drastisch geschrumpft.
Die Kassenprüfer Dora Mühlbauer und Annemarie
Ecker bescheinigten Janik eine saubere und einwandfreie
Kassenführung und empfohlen die Entlastung des Kassiers.
Zwei Tagesordungspunkte
standen im Anschuss zur Abstimmung. Die Vorstandschaft soll
künftig für vier Jahre (bisher zwei Jahre) gewählt
und der Mitgliederbeitrag moderat angehoben werden.
Beide Anträge wurden von den Anwesenden befürwortet.
In Anschluss wurden noch zahlreiche Fragen der Zuhörer
beantwortet und diskutiert.
Zum Ende der Veranstaltung danke Werner Rankl noch den anwesenden
Mitglieder für ihr Interesse und die rege Teilnahme.